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Künstler hatten in den aufstrebenden Städten des Mittelalters den sozialen Status von Handwerkern inne. Sie waren in Zünften oder Gilden organisiert und stellten auftragsgemäß für hochstehende und wohlhabende Persönlichkeiten, für Freie Städte, Fürsten- und Königshöfe sowie kirchliche Einrichtungen Kunstwerke her und wurden dafür wie Handwerker nach Aufwand und Materialverbrauch entlohnt.

Im ausgehenden Mittelalter ging das Handwerk teilweise von der Kunden- zur Warenproduktion über, womit die Künstler mehr und mehr darauf angewiesen waren, mit den Erzeugnissen ihrer Werkstatt auf der Straße oder dem Markt Handel zu treiben. Sie reisten von Stadt zu Stadt, um ihre Werke anzubieten.

So betrieb auch Albrecht Dürer auf seinen Reisen nach Italien und in den Niederlanden einen „ausgedehnten Handel mit eigenen und fremden Stichen“.

Zur Zeit der Renaissance waren die maßgebenden Künstler Hofkünstler oder privilegierte Hoflieferanten, die durch persönliches Mäzenatentum an Hof und Herrscher gebunden waren. Von einem Kunsthandel im modernen Sinne kann erst nach der Renaissance gesprochen werden.

Mit der Lockerung des Kunstpatronats waren bereits im Rom des frühen 17. Jahrhunderts professionelle Kunsthändler aufgetreten, die aber zunächst nur für junge und unerfahrene Künstler eine wichtige Rolle spielten. Sobald ein Künstler einen Ruf erlangt hatte, „arbeitete er nur noch in höchster Not für einen Händler“, der bei „den Malern wie in der Öffentlichkeit schlecht angeschrieben“ war. Ein Kunstmarkt, der diesen Namen verdient, entstand erstmals im 17. Jahrhundert in den Niederlanden. Für Rembrandt, der mit Auftraggebern schlecht zurecht kam, bot er die willkommene Gelegenheit, um die Abhängigkeiten des Patronage- und Auftragssystems abzuschütteln.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Kunsthandel

Der Kunstmarkt ist vielfältig und Kunsthandel ist Vertrauenssache.  Angebot und Nachfrage bestimmen gerade hier den Preis, den man mit einem Kunststück erzielen kann. Es ist wichtig, bekannte Künstler zu vertreten, um überhaupt wahrgenommen zu werden. Ortsgebundene Galerien allein reichen heute nicht mehr, es ist wichtig, im Internet präsent zu sein und Kunstsammler und Kunstliebhaber im In- und Ausland auf sich aufmerksam zu machen.

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